Info

Informationstage müssen corona-bedingt leider zur Zeit ausfallen!


Jeder 3. Montag im Monat jeweils um 14.00 Uhr (Ende ca. 15.30 Uhr). Treffpunkt (3.Tor) Mehrzweckhalle über Dorfplatz

Es gelten die aktuellen Hygienerichtlinien - Mund-Nasen-Schutzmaske - 1,5 m Abstand.

Eingeladen sind zur Aufnahme im Therapiedorf Villa Lilly vorgesehene Bewerber*innen, interessierte Mitarbeiter*innen von Entsendestellen und Angehörige.
 

Telefonische oder schriftliche Anmeldung bei Frau Friedchen (06124 7008-10) notwendig.


Das Therapiedorf Villa Lilly ist eine stationäre Einrichtung zur medizinischen Rehabilitation für drogen- und mehrfachabhängige Patientinnen und Patienten.

Indikation:
Drogen- und mehrfachabhängige Erwachsene, psychische Komorbidität, Paare, Eltern mit Kindern, Aufnahmen im Verlauf der Schwangerschaft
Entwöhnungsbehandlungen bis zu 40 Wochen (mit interner Adaption), Kurzzeittherapie, Wiederholungsbehandlungen, Auffangbehandlung nach erfolgtem Rückfall, ambulant - stationäre Kombinationsangebote

Bettenzahl:
85 Betten verteilt auf drei Behandlungshäuser und 10 Plätze für Kinder von 0 – 6 Jahren

Verfügbare Plätze:
telefonisch erfragbar

Aufnahmevoraussetzung:
Kostenzusage, körperliche Entzugsbehandlung

Besonderheiten:
Fachkonzept für eine integrierte medizinische Rehabilitation zur kombinierten ambulant-stationären Behandlung psychisch komorbider Patientinnen und Patienten

Fachkonzept zur Behandlung drogen- und mehrfachabhängiger Eltern mit ihren Kindern im Vorschulalter, Kinderhaus Mini Lilly mit 10 Plätzen

Kosten- und Leistungsträger:
Deutsche Rentenversicherung Bund, Deutsche Rentenversicherung Hessen, alle anderen Deutschen Rentenversicherungsträger, überörtliche Sozialhilfeträger, Krankenkassen, Jugendämter


Qualitätsmanagement
Das Therapiedorf Villa ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015 und MAAS BGW für ISO.

 


Präventionspreis des Rheingau Taunus Kreis für das Therapiedorf Villa Lilly

Seit vielen Jahren ist die Theatergruppe ein etabliertes therapeutisches Angebot im Therapiedorf Villa Lilly. Unter Leitung des Bezugstherapeuten und Theaterpädagogen Andreas Roskos treffen sich interessierte Patientinnen und Patienten regelmäßig einmal in der Woche, um sich in neuen Rollen und Ausdrucksformen zu erproben und im gemeinsamen Spiel Selbstsicherheit und Selbstwirksamkeit zu stärken. Einstudiert werden auch kleine Szenen, die den Weg in die Sucht, die Auseinandersetzung mit Eltern und die Schwierigkeiten im Umgang mit Problemen thematisieren. Auf den präventiven Aspekt dieser Arbeit wurde ein Gymnasium in Geisenheim aufmerksam. Die Schule lädt seit vielen Jahren die Theatergruppe regelmäßig zu Elternabenden ein. Die authentische Darstellung von Problemen und Schwierigkeiten, die in die Abhängigkeitserkrankung geführt haben, als auch das Ringen um Wege zur Beendigung der Sucht, fand bei Eltern, Lehrern und Schülern eine große positive Resonanz. Anschließend stellen sich die Patienten den Fragen der Schulgemeinschaft. Die Anerkennung dieser Arbeit konnte Herr Roskos nun mit der Entgegennahme des Präventionspreises des Rheingau Taunus Kreises für das Therapiedorf Villa Lilly erfahren.

Präventionsarbeit

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